Brief eines Kälbchens an die Menschen

Brief eines Kälbchens an die Menschen

Hallo liebe Menschen,

heute habe ich das Licht der Welt erblickt. Ich bin ein Kälbchen, das in einem Milchproduktions- und Rindfleischbetrieb geboren wurde. Ich freue mich, dass ich auf diese Welt gekommen bin. Ich erinnere mich noch gut an meine Mutter und auch an die Menschen, die bei meiner Geburt geholfen haben, denn wir Kühe haben ein sehr gutes Gedächtnis und können uns Gesichter und Personen merken. Leider habe ich meine Mutter nicht wirklich kennenlernen dürfen. Eigentlich hatte ich nach meiner Geburt einen riesigen Hunger und einen unglaublichen Appetit auf die Milch meiner Mutter. Aber ich habe dann ein sehr leckeres süßes Getränk bekommen und sogar eine eigene Box. Darüber war ich sogar sehr froh, denn die Box war auch nicht so groß und ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass die Wand der Bauch meiner Mutter ist und ich fühlte mich dadurch irgendwie  immer noch geborgen.
Nach sieben Monaten musste ich aberumziehen und ich bin mit anderen Kühen zusammengebracht worden. Da wir uns alle sehr gerne hatten, durften wir ganz eng nebeneinanderstehen. Zum Glück haben wir keine Hörner mehr gehabt, denn diese wurden uns als Kälbchen mit einem Glüheisenschon vorher weggebrannt. Das tat zwar höllisch weh, aber dies war besser als ständig die Hörner der Anderen im Bauch zu haben. Am Anfang war es wirklich sehr schön. Wir waren alle beisammen und genossen das schöne Licht der Neonröhren. Irgendwann merkte ich aber, dass es ungemein schlecht roch, da unsere Exkremente überall liegen blieben und wir sie nicht wegmachen konnten.
Jeden Tag bekamen wir Mais, Soya, Haferstroh und manchmal sogar Knochenmehl und andere Zusatzstoffe, die ich aber nicht herausgeschmecken konnte. Sehr bekömmlich war dieses Essen nicht und mir wurde davon nicht nur einmal ganz schlecht und ich weiß, dass andere von uns davon sogar krank wurden. Einige Kühe erzählten mir aber, dass Kühe eigentlich viel lieber frisches Gras essen und einge von ihnen hatten sogar schon einmal so etwas wie gegessen und sie meinten alle, dass das affengeil geschmeckt hat. Probiert hätte ich das auch gern einmal.
Irgendwann kam ich dann wieder in eine Box und ein Mensch steckte seinen Arm in mein Geschlechtsorgan. Ich weiß nicht was er darin suchte, aber ich glaube, dass ich davon Schwanger wurde. Nach neun Monaten gebar ich dann mein erstes Kälbchen und obwohl ich nicht wußte, wer der Vater gewesen ist, habe ich mich doch schon lange auf diesen Augenblick gefreut. Das kleine Kälbchen wurde mir aber sofort weggenommen, ohne dass ich es überhaupt sehen konnte. Vermutlich war das auch besser so, denn sonst wäre mein Herz gebrochen.

Meine Euter füllten sich ab diesem Tage aber mit Milch und das tat manchmal auch richtig weh, wenn in meinem Euter jeden Tag 50 Liter Milch schwammen. Ich kam dann zum Glück zwei mal am Tag an eine Milchabsaugmaschine. Das war eigentlich sehr lustig, denn wir gingen in eine Box und wurden im Kreis herumgefahren, die Absaugnäpfe kamen fast automatisch an mein Euter. Leider entzündeten sich meine Euter und eiterten etwas beim Melken. Aber dafür habe ich dann Medikamente bekommen.

Melkkarussell
By Gunnar Richter Namenlos.net (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
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Vortrag: Drogenkonsum

Über den cleveren Umgang mit Alkohol. Immer wieder tauchen in den Medi­en Berichte über Schü­ler/innen auf, die mit einer Alkoholvergiftung in der Notaufnahme landen. Begriffe wie Koma- oder Flatrate-Saufen gehören in­zwischen zum festen Vokabular. Eine Studie der DAK ergab, das jede/r zwei­te Pubertierende schon einmal betrunken war, davon 72% so schwer, dass sie danach einen Filmriss hatten. Wie riskant ist das für die Kinder tatsächlich und wie kann ich mein Kind davor schützen? Dieser Vortrag vermittelt medi­zinische, psychologische und pädagogische Hintergrundin­formationen und Tipps zum besseren Verständnis und Umgang mit dem Thema Alko­hol (nicht nur) in der Pubertät.

Was kann ich tun, wenn mein Kind kifft oder auch? “Stimmt es, dass einmal in der Woche Wasser­pfeife rauchen oder kiffen, die Lunge reinigt?” Das ist eine häufige Frage von Schülern zwischen 12 und 17 Jahren zu Shisha und Joint. Keine anderen Drogen werden mehr unterschätzt und mehr von My­then umrankt als Zigarette, Joint und Shisha, nicht nur bei Pubertierenden. Was tue ich, wenn ich den Verdacht habe, dass mein Kind kifft? Woran er­kenne ich, ob und was mein Kind nimmt? Wie gefährlich sind Kiffen, Was­serpfeife rauchen und Zigarettenkonsum tatsächlich? Wie kann ich dafür sor­gen, dass mein Kind gar nicht erst damit anfängt, wie es gewinnen und unter­stützen, damit wie­der aufzuhören? Welche Strategien, Methoden und Hilfs­mittel gibt es (z.B.: Akupunktur, Hypnose)? Auf diese und Ihre weiteren Fra­gen erhalten Sie Antwort.

Weitere Informationen zur Referentin finden Sie auf der folgenden Internetseite: www.annewilkening.de

Sie haben Interesse an einer Organisation dieses Vortrags? Senden Sie uns einfach eine E-Mail an:

campus.7c@onic.eu
Betreff: Vortrag: Drogenkonsum

Wir informieren Sie dann über mögliche Termine und die Kosten der Veranstaltung etc.

Weitere Vorträge: Spielen, Chatten, Surfen | Körper und Psyche | Drogenkonsum “Vortrag: Drogenkonsum” weiterlesen

Vortrag: Psyche und Körper

Über den Cleveren Umgang mit Essen und Diäten, Liebeskummer und Stim­mungsschwankungen, Sexualität und Verhütung, Depressionen, ADHS, Schulproblemen … Jede/r erinnert sich noch an die „Himmelhoch – jauchzend – zu – Tode betrübt – Zustände“ und den alles verzehrenden Liebeskum­mer, an fettige Haare und Pickel, an die gemischten Gefühle zum Thema Körper­behaarung und an das stete Bekritteln des eigenen Körpers – zu schlaksig, zu dick, dieser Po und diese Schenkel, zu wenig Muskeln, die Nase!… Jede/r er­innert sich auch an die Anfänge seiner Sexualität, an die eige­ne Disziplin beim Verhüten und wir alle hoffen inständig, dass unsere Kinder nicht ganz so viele Dummheiten machen, wie wir damals. Viele Pubertierende hadern mit ihrem Aussehen, beginnen mit Diäten, nehmen Eiweißprodukte, um schneller Muskeln aufzubauen, haben ungeschützten Sex oder versuchen ihre Stimmung oder Schulleistungen mit Medikamenten zu verbessern. Dieser Vor­trag vermittelt medizinische, psychologische und pädagogische Hintergrundinformationen und gibt ganz konkrete Ratschläge – sei es im Umgang mit Depressionen, zum Aufmerksamkeitsdefizit/Hy­peraktivitäts- Syndrom (ADHS), zur sexuellen Aufklärung, zum Essen aber auch zu Essstörungen…

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