Der Förderverein für arbeitslose Jugendliche e.V. stellt sich vor

Bei der gestrigen Elternversammlung stellte eine Mitarbeiterin des Fördervereins für arbeitslose Jugendliche e.V. die Kooperation mit der Schule Grüner Campus Malchow vor. Im Rahmen des Berliner Programms vertiefte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler (BvBo), werden sich Mitarbeiter um das Thema Arbeit und Beruf mit unseren Kindern auseinandersetzen und auch den Eltern zur Verfügung stehen.

Der Verein wird von der Bundesagentur für Arbeit und der Senatsverwaltung finanziert und soll den SchülerInnen ab der 8. Klasse bei der Berufs- und Praktikumsfindung und der Berufsorientierung behilflich sein. Die SchülerInnen sollen individuelle Angebote und Hilfe zur Berufsfindung erhalten.

Ferner steht der Verein auch für die Findung von Praktikumsplätzen zur Verfügung. Der Verein hat Kooperationen mit Unternehmen und kann auch bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen behilflich sein.

Wichtig ist, dass man sich persönlich mit seinem Anliegen meldet und seine Wünsche äußert.

Zudem wird es Unterrichtseinheiten geben, die sich mit dem Thema Arbeit und Beruf beschäftigen werden.

Die Kontaktadresse zum Verein lautet:

Berlin Lichtenberg

Ahrenshooper Str. 7
13051 Berlin
Tel: 030. 96 20 95 55
mail: network.ho@fvaj.de

Rollstuhlgerechter Zugang über den Aufzug, Ahrenshooper Str. 5

http://212.87.36.242/fvaj/

Siehe auch:

WAT: Lebenslauf & Bewerbung auf einem USB-Stick zum 25.11.14

 

 

Brief eines Kälbchens an die Menschen

Brief eines Kälbchens an die Menschen

Hallo liebe Menschen,

heute habe ich das Licht der Welt erblickt. Ich bin ein Kälbchen, das in einem Milchproduktions- und Rindfleischbetrieb geboren wurde. Ich freue mich, dass ich auf diese Welt gekommen bin. Ich erinnere mich noch gut an meine Mutter und auch an die Menschen, die bei meiner Geburt geholfen haben, denn wir Kühe haben ein sehr gutes Gedächtnis und können uns Gesichter und Personen merken. Leider habe ich meine Mutter nicht wirklich kennenlernen dürfen. Eigentlich hatte ich nach meiner Geburt einen riesigen Hunger und einen unglaublichen Appetit auf die Milch meiner Mutter. Aber ich habe dann ein sehr leckeres süßes Getränk bekommen und sogar eine eigene Box. Darüber war ich sogar sehr froh, denn die Box war auch nicht so groß und ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass die Wand der Bauch meiner Mutter ist und ich fühlte mich dadurch irgendwie  immer noch geborgen.
Nach sieben Monaten musste ich aberumziehen und ich bin mit anderen Kühen zusammengebracht worden. Da wir uns alle sehr gerne hatten, durften wir ganz eng nebeneinanderstehen. Zum Glück haben wir keine Hörner mehr gehabt, denn diese wurden uns als Kälbchen mit einem Glüheisenschon vorher weggebrannt. Das tat zwar höllisch weh, aber dies war besser als ständig die Hörner der Anderen im Bauch zu haben. Am Anfang war es wirklich sehr schön. Wir waren alle beisammen und genossen das schöne Licht der Neonröhren. Irgendwann merkte ich aber, dass es ungemein schlecht roch, da unsere Exkremente überall liegen blieben und wir sie nicht wegmachen konnten.
Jeden Tag bekamen wir Mais, Soya, Haferstroh und manchmal sogar Knochenmehl und andere Zusatzstoffe, die ich aber nicht herausgeschmecken konnte. Sehr bekömmlich war dieses Essen nicht und mir wurde davon nicht nur einmal ganz schlecht und ich weiß, dass andere von uns davon sogar krank wurden. Einige Kühe erzählten mir aber, dass Kühe eigentlich viel lieber frisches Gras essen und einge von ihnen hatten sogar schon einmal so etwas wie gegessen und sie meinten alle, dass das affengeil geschmeckt hat. Probiert hätte ich das auch gern einmal.
Irgendwann kam ich dann wieder in eine Box und ein Mensch steckte seinen Arm in mein Geschlechtsorgan. Ich weiß nicht was er darin suchte, aber ich glaube, dass ich davon Schwanger wurde. Nach neun Monaten gebar ich dann mein erstes Kälbchen und obwohl ich nicht wußte, wer der Vater gewesen ist, habe ich mich doch schon lange auf diesen Augenblick gefreut. Das kleine Kälbchen wurde mir aber sofort weggenommen, ohne dass ich es überhaupt sehen konnte. Vermutlich war das auch besser so, denn sonst wäre mein Herz gebrochen.

Meine Euter füllten sich ab diesem Tage aber mit Milch und das tat manchmal auch richtig weh, wenn in meinem Euter jeden Tag 50 Liter Milch schwammen. Ich kam dann zum Glück zwei mal am Tag an eine Milchabsaugmaschine. Das war eigentlich sehr lustig, denn wir gingen in eine Box und wurden im Kreis herumgefahren, die Absaugnäpfe kamen fast automatisch an mein Euter. Leider entzündeten sich meine Euter und eiterten etwas beim Melken. Aber dafür habe ich dann Medikamente bekommen.

Melkkarussell
By Gunnar Richter Namenlos.net (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
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Big Brother Awards 2015

Technik: „Hello Barbie“

„Hello Barbie“, vertreten durch die beteiligten Hersteller Mattel und Toytalk, erhält den BigBrotherAward in der Kategorie Technik. Die Puppe ist ausgestattet mit Mikrofon und WLan. Damit zeichnet sie Gespräche auf, sendet diese zur Analyse in die Cloud und formuliert eine mehr oder weniger passende Antwort. So werden die Träume und Sorgen junger Konsument.innen auf zentralen Servern gesammelt. Diese akustische Überwachung im Kinderzimmer sendet Helikopter-Eltern sogar einen täglichen Report. In Deutschland ist diese Barbie (noch) nicht erhältlich.
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