Betrifft: Kontrollverfahren in Ethik, Kunst & Geografie durch MitschülerInnen

Liebe Eltern,

in den Fächern Ethik, Kunst und Geografie wurde durch die zuständige Lehrkraft ein Kontrollverfahren eingeführt, das wir bei unserem letzten Elternstammtisch heiß diskutiert haben und etwas ratlos gewesen sind, wie man damit umgehen sollte.

Wir wollen auf dieser Seite die unterschiedlichen Argumente sammeln und diskutieren. Ein Gesprächstermin mit der Klassenlehrerin und der betreffenden Lehrkraft ist schon durch die Elternvertreter eingeleitet worden. (s. Mail vom 16.01.15)

Um was geht es aber eigentlich:

Die SchülerInnen wurden von der Lehrkraft animiert, sich freiwillig für den Dienst einer Art Hausaufgabenkontrolle und der Kontrolle mitgebrachter Unterrichtsmaterialien zu engagieren. Jene Schüler, die sich für diesen Dienst bereit erklären, werden in Vertreter und Stellvertreter aufgeteilt und erhalten für ihre Tätigkeit Gutscheine, die sie einlösen können, wenn sie ihre Hausaufgaben mal nicht gemacht oder ihre Unterrichtsmaterialien nicht dabei haben.

Wir wissen bereits, dass dieses Verfahren eingeführt wurde, weil unsere Kinder immer wieder ihre Hausaufgaben nicht gemacht und auch häufig ihre Materialien nicht dabei haben. Die Lehrkraft argumentiert, dass die Kontrolle der Hausaufgaben etc. immer zu lange dauert und dabei 5 bis zehn Minuten des Unterrichts verloren gehen und durch die Kontrolle durch SchülerInnen die Zeit eingespart werden kann.

Wir hatten das Thema bereits beim Stammtisch schon etwas diskutiert und waren über dieses Verfahren etwas empört. Ein Vater formulierte z.B. folgendes:

“Jene SchülerInnen, die sich bei ihren MitschülerInnen unbeliebt machen wollen, sollten den Job unbedingt machen.”

Wir haben uns auch gefragt, wie diese Kontrolle praktisch umgesetzt wird und wie dabei die Zeit eingespart wird. Wir haben dann die Vermutung angestellt, dass die SchülerInnen vor dem Unterricht kontrolliert werden, da sonst keine Zeit gespart werden kann.

Ferner wurde angemerkt, dass die Hausaufgaben doch auch inhaltlich kontrolliert werden müssen, da doch sonst gar nicht gewährleistet werden kann, dass die SchülerInnen den Unterrichtsstoff und die Aufgabe verstanden haben.

Wir möchten Sie/Euch bitten, uns per Mail (Elternvertreter) oder als Kommentar auf dieser Seite, eure Gedanken, Bemerkungen und Argumente zu senden, damit wir die Stimmung und auch eventuelle Vor- bzw. Nachteile dieses Verfahrens beim Gespräch mit einbeziehen können.

Eine elegante, einfache und bereits praktizierte Lösung, um Ihr Kind vor dieser Aufgabe zu schützen oder wieder zu entbinden, könnte ein einfacher Brief mit folgendem Wortlaut sein :

Sehr geehrte(r) Frau/Herr Lehrperson ,

hiermit möchte ich Sie bitten, meine(n) Sohn/Tochter von der Aufgabe, die Hausaufgaben und Materialien von den MitschülerInnen zu kontrollieren, entbinden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kommentare können Sie hier unten anonym veröffentlichen. Es werden keine Daten zu Ihrer Person gespeichert.

Vortrag: Drogenkonsum

Über den cleveren Umgang mit Alkohol. Immer wieder tauchen in den Medi­en Berichte über Schü­ler/innen auf, die mit einer Alkoholvergiftung in der Notaufnahme landen. Begriffe wie Koma- oder Flatrate-Saufen gehören in­zwischen zum festen Vokabular. Eine Studie der DAK ergab, das jede/r zwei­te Pubertierende schon einmal betrunken war, davon 72% so schwer, dass sie danach einen Filmriss hatten. Wie riskant ist das für die Kinder tatsächlich und wie kann ich mein Kind davor schützen? Dieser Vortrag vermittelt medi­zinische, psychologische und pädagogische Hintergrundin­formationen und Tipps zum besseren Verständnis und Umgang mit dem Thema Alko­hol (nicht nur) in der Pubertät.

Was kann ich tun, wenn mein Kind kifft oder auch? “Stimmt es, dass einmal in der Woche Wasser­pfeife rauchen oder kiffen, die Lunge reinigt?” Das ist eine häufige Frage von Schülern zwischen 12 und 17 Jahren zu Shisha und Joint. Keine anderen Drogen werden mehr unterschätzt und mehr von My­then umrankt als Zigarette, Joint und Shisha, nicht nur bei Pubertierenden. Was tue ich, wenn ich den Verdacht habe, dass mein Kind kifft? Woran er­kenne ich, ob und was mein Kind nimmt? Wie gefährlich sind Kiffen, Was­serpfeife rauchen und Zigarettenkonsum tatsächlich? Wie kann ich dafür sor­gen, dass mein Kind gar nicht erst damit anfängt, wie es gewinnen und unter­stützen, damit wie­der aufzuhören? Welche Strategien, Methoden und Hilfs­mittel gibt es (z.B.: Akupunktur, Hypnose)? Auf diese und Ihre weiteren Fra­gen erhalten Sie Antwort.

Weitere Informationen zur Referentin finden Sie auf der folgenden Internetseite: www.annewilkening.de

Sie haben Interesse an einer Organisation dieses Vortrags? Senden Sie uns einfach eine E-Mail an:

campus.7c@onic.eu
Betreff: Vortrag: Drogenkonsum

Wir informieren Sie dann über mögliche Termine und die Kosten der Veranstaltung etc.

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Vortrag: Psyche und Körper

Über den Cleveren Umgang mit Essen und Diäten, Liebeskummer und Stim­mungsschwankungen, Sexualität und Verhütung, Depressionen, ADHS, Schulproblemen … Jede/r erinnert sich noch an die „Himmelhoch – jauchzend – zu – Tode betrübt – Zustände“ und den alles verzehrenden Liebeskum­mer, an fettige Haare und Pickel, an die gemischten Gefühle zum Thema Körper­behaarung und an das stete Bekritteln des eigenen Körpers – zu schlaksig, zu dick, dieser Po und diese Schenkel, zu wenig Muskeln, die Nase!… Jede/r er­innert sich auch an die Anfänge seiner Sexualität, an die eige­ne Disziplin beim Verhüten und wir alle hoffen inständig, dass unsere Kinder nicht ganz so viele Dummheiten machen, wie wir damals. Viele Pubertierende hadern mit ihrem Aussehen, beginnen mit Diäten, nehmen Eiweißprodukte, um schneller Muskeln aufzubauen, haben ungeschützten Sex oder versuchen ihre Stimmung oder Schulleistungen mit Medikamenten zu verbessern. Dieser Vor­trag vermittelt medizinische, psychologische und pädagogische Hintergrundinformationen und gibt ganz konkrete Ratschläge – sei es im Umgang mit Depressionen, zum Aufmerksamkeitsdefizit/Hy­peraktivitäts- Syndrom (ADHS), zur sexuellen Aufklärung, zum Essen aber auch zu Essstörungen…

Weitere Informationen zur Referentin finden Sie auf der folgenden Internetseite: www.annewilkening.de

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Betreff: Vortrag: Psyche und Körper

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Vortrag: Spielen, Chatten, Surfen

Was kann ich tun, wenn mein Kind zu viel Zeit mit Computer, Internet oder Spielekonsole ver­bringt? – Ein durchschnittlicher Neuntklässler verbringt täg­lich ca. zweieinhalb Stunden spielend oder chattend vor Computer/­Spiele­kon­sole und hat zusätzlich dreieinhalb Stunden den Fernse­her laufen. Min­destens genauso beunruhigend ist, was die Jungs so spielen: Counterstrike (erschieße möglichst viele Feinde) oder World of Warcraft (ein Rollenspiel, bei dem jeder fünfte Spieler ab­hängig wird). Mädchen spielen deutlich weniger und weniger brutales, verbringen dafür jedoch sehr viel Zeit mit Facebook und Co. Wie viel ist tolerabel und ab wann wird es gefährlich? Wie schütze ich mein Kind vor Ge­fahren wie Internetmobbing, Abhän­gigkeit oder dem Missbrauch seiner Da­ten? Welche Regeln für cleveres Spielen/Chatten gibt es und wie kriege ich mein Kind dazu, sich daran zu halten?

Weitere Informationen zur Referentin finden Sie auf der folgenden Internetseite: www.annewilkening.de

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campus.7c@onic.eu
Betreff: Vortrag: Spielen, Chatten, Surfen

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Für ein buntes Deutschland – eine Million Unterschriften gegen Pegida!

Eine Petition von Karl Lempert aus Hanover, Germany

Hier geht es zur Petition: https://www.change.org/p/1-mio-unterschriften-gegen-pegida-nopegida


Pegida ist nichts, was über Gesetze geregelt werden könnte.

Tausende von Bürgern treten auf die Straße und lassen ihrer Enttäuschung und Wut freien Lauf, „geführt“ und verführt von Demagogen.

Die Anführer dieser “Bewegung” lehnen jegliche Kommunikation mit den Organen der parlamentarischen Demokratie und den Medien mit dem Hinweis darauf, dass ja jeder „sehen könnte, was Pegida bewegt“ ab.

Am 22.12. haben sich 17.500 Anhänger und Mitläufer dieser „Bewegung“ in Dresden versammelt, um Weihnachtslieder zu singen.

Den Geist der Weihnacht, nämlich Flüchtlingen eine Herberge und Mitmenschlichkeit zu bieten, trägt eine solche Veranstaltung jedoch nicht in sich.

Unabhängig davon, sprechen die Zahlen für sich:

  • In Deutschland leben etwa 4 Millionen bekennende Muslime, das entspricht ca. 5 Prozent der Gesamtbevölkerung.
  • Zwischen Januar und November 2014 wurden lt. BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) 181.453 Asylanträge (etwa 0,2 Prozent der Gesamtbevölkerung) gestellt.
  • In eben diesem Zeitraum wurden 38.306 Anträge auf Asyl abgelehnt, dies entspricht etwa 0,05 Prozent der Gesamtbevölkerung, aber damit auch etwa 20 Prozent der gesamten Asylanträge, die in dieser Zeit gestellt wurden.

Eine aktuelle Statistik finden wir beim BAMF als PDF unter:

http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Statistik/statistik-anlage-teil-4-aktuelle-zahlen-zu-asyl.pdf?__blob=publicationFile

Am 22.12. in Dresden belief sich die Zahl der Gegendemonstranten noch auf nur etwa 4.500, am selben Tag in München haben bei einer Demonstration von ca. 40 sogenannten „Mügida“ Teilnehmern, 12.000 Menschen gegen dieses unmenschliche und unverantwortliche Konglomerat zwischen dem rechten Rand und der bürgerlichen Mitte protestiert.

Jetzt ist die Zeit, zu bekennen, dass „Wir sind das Volk!“, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion – oder was auch immer – gilt und weiter gelten muss!

Meine Forderung an uns alle lautet:

1.000.000 Unterschriften gegen Pegida!

Macht mit, teilt, unterschreibt – für ein „Buntes“ Deutschland!


 

Hier geht es zur Petition: https://www.change.org/p/1-mio-unterschriften-gegen-pegida-nopegida

Materialien und Hausaufgaben im Krankheitsfall

Wir haben beim Elternabend festgestellt, dass sich bereits einige Praktiken zur Weitergabe von Arbeitsblättern und Hausaufgaben etabliert haben. Bei einigen Eltern fand die derzeitige Regelung Zuspruch, andere äußerten Bedenken oder fanden die Lösungen vielleicht noch nicht optimal (WhatsApp etc.). Wir möchten Sie und Ihre Kinder auch hier ermutigen, an weiteren Lösungsvorschlägen mitzuarbeiten.

Bisher haben sich einige Gruppen gebildet, die gegenseitig oder über eine Mitschülerin Informationen über WhatsApp austauschen. Nicht alle haben WhatsApp und einige haben weder Internet noch Smart– bzw. iphone.

Wir haben deshalb auf dieser Seite einen Beitrag veröffentlicht, wo die bereits praktizierten und vorgeschlagenen Ansätze weiter diskutiert werden können: Materialien und Hausaufgaben im Krankheitsfall
Wir würden uns sehr freuen, wenn sich interessierte Eltern an dieser Diskussion beteiligen.

“Materialien und Hausaufgaben im Krankheitsfall” weiterlesen

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Beim Erstellen eines Beitrages verwendet bitte die linke Menüleiste. Unter BEITRÄGE -> Erstellen findet sich die Funktion, um einen neuen Beitrag zu  erstellen und zu veröffentlichen. Dies wird im Film etwas anders dargestellt.

Solltest du noch Fragen habe, kannst du deine Frage im Kommantarbereich (sihe unten) stellen. Wir werden versuchen, eine Antwort für dich zu finden.

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