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Akademie für Potentialentfaltung

„Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“

Gerald Hüther

www.akademiefuerpotentialentfaltung.org


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Offene Mail an die GEV

Liebe GEV-Mitgliedervertretinnen,
liebe Mitgliedervertreter,

in den letzten Wochen gingen sehr viele Worte hin und her und es fällt einem Beobachter schwer, die Vorwürfe und Fakten richtig einzuordnen. Auch uns, die Elternvertretung der Klasse 8c, fehlt zum Teil der Überblick.

Deshalb wollen wir Sie mit diesem offenen Brief anregen, über die Vorfälle fair, demokratisch und lösungsorientiert mit uns zu diskutieren.

Vielleicht ist es sogar möglich, die gegenwärtigen Unstimmigkeiten, die nach unserer Auffassung ein Spiegelbild der Gesamtsituation dieser Schule ist, mit allen Eltern und GEV-Mitgliedern öffentlich zu diskutieren.

Wir möchten allen Mitgliedern der GEV in dieser Nachricht mitteilen, dass wir mit unserem derzeitigen Umgang miteinander in keiner Weise einverstanden sind.

Wir halten den derzeitigen Ton und die Art der Kommunikation für nicht fair, neutral und es entsteht bei uns dadurch der Eindruck, dass sich unser Diskussionverhalten auf einem nicht hinnehmbarem Niveau befindet.

Bei uns tritt die Frage auf, ob keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen erwünscht ist. Vielmehr haben wir den Eindruck, dass hier von den eigentlich brennenden Fragen abgelenkt wird.

Ist es vielleicht beabsichtigt, dass die Kritik eines GEV-Mitgliedes nicht inhaltlich diskutiert wird?

Wie lässt sich die fehlende Bereitschaft zur inhaltlichen Auseinandersetzung erklären?

Warum richtet sich unsere Kritik gegen das kritisierende GEV-Mitglied und nicht gegen die zur Diskussion stehenden Themen?

Welches Demokratieverständnis wollen wir unseren Kindern/Schülervertretern mit diesem Verhalten vermitteln?

Wir würden sehr gern die Vorwürfe sachlich und auch menschlich vernünftig behandeln und es wäre schön, wenn Sie mit uns genau darüber diskutieren würden.

Geht es denn tatsächlich nur um die Frage, ob wir der einen oder anderen Person/Partei vertrauen oder geht es für uns alle nicht vielmehr darum, einen Konflikt, eine Ungereimtheit und ein Unwohlsein zu benennen und zu lernen, wie man mit solchen Konflikten vernünftig umgeht?

Für uns sind die Vorwürfe und Maßnahmen der Elternvertretung der Klasse 10b durchaus nachvollziehbar und wenn wir gemeinsam nicht in der Lage sein werden, über hervorgebrachte Kritik und offene Fragen zu reden, wird auch dieses Jahr in der GEV weitestgehend fruchtlos an uns vorüberziehen.

Wir finden, dass es möglich sein muss, Geschehnisse anzusprechen und dass wir es auch akzeptieren müssen, dass jeder von uns das Recht hat, seine eigene Form dafür zu finden und zu wählen.

Dies darf nicht nur dahergesprochen werden, sondern sollte, nein müsste, Maßgabe unseres Umgangs sein.

Wir können bei der nächsten GEV über offene Fragen hinweggehen und mit den üblichen Tagesordnungspunkten fortfahren.

Dies wird sicherlich von einigen von uns sogar gewünscht.

Unsere ganz persönliche Erfahrung ist es aber, dass nicht ausgefochtene Konflikte oder ein wegdrücken offener Themen, zu noch mehr Ärgernissen führen werden.

Wenn wir die uns betreffenden Konflikte/Themen wirklich und tatsächlich bearbeiten wollen, wäre nach unserer Auffassung eine professionelle herangehensweise wünschenswert (evtl. in Form einer Mediation, eine externe Schlichtungskommission oder durch ein anderes unabhängiges Gremium).

Bisher ist es uns vollkommen unklar, weshalb das Eigentum (erstellte Elternliste) der Klasse 10b so lange zurückgehalten wurde und haben vollstes Verständnis dafür, dass die Elternvertretung der Klasse 10b höchst irritiert reagiert hat.

Es handelt sich hierbei eventuell um ein unkollegiales und unfaires Verhalten, das nunmehr zu einem riesigen Eklat geführt zu haben scheint.

Leider entstehen durch solche Verhaltensweisen sehr unschöne Eindrücke und mittlerweile glauben wir, dass diese Schule eine echte Reform benötigt, die konstruktiv und ergebnisoffen die Probleme angeht, die doch immer wieder zu Unstimmigkeiten führen.

Von rechtlichen Fragen ist da noch nicht einmal die Rede.

Solche heftigen Reaktionen haben doch immer irgendwo ihren Ursprung.

Ist tatsächlich die Elternvertretung der 10b der Auslöser dieser ganzen Streitigkeit und veranstaltet ein einzelner Herr hier tatsächlich eine Hetzjagd gegen die GEV-Mitglieder und die Schulleitung?

Handelt es sich hier wirklich nur um eine Ausnahme, einen Einzelfall?

Wir scheuen uns etwas davor, hier weitere Gräben aufzutun, aber wir können zumindest für uns sagen, dass wir im letzten Jahr Erfahrungen in dieser Schule gemacht haben, die uns sehr verärgert haben.

Aus diesem Grunde sollte es niemanden wundern, dass sich unsere Haltung zur Schule und ihren Gremien verändert hat.

Es ist eben nicht partnerschaftlich, wenn der Schulleiter Elternvertreter, Eltern und Lehrer in einem Durchgangs- und Kopierzimmer mit verschränkten Armen zu einer verabredeten Besprechung empfängt und sich für nichts verantwortlich und zuständig fühlt und sogar den Dialog im Voraus ablehnt (siehe Gesprächsprotokoll).

Wir fragen uns schon, wie wir den letzten Vortrag in der GEV-Sitzung des Schulleiters in diesem Kontext einzuordnen haben, wenn er von den Kindern spricht, die ihm am Herzen liegen und die Eltern als Partner bezeichnet. Wie sollen wir damit umgehen?

Dürfen wir das als zynisch bezeichnen und offen aussprechen, dass wir den bisher praktizierten Umgang ablehnen und auch als nicht gerechtfertigt empfinden?

Natürlich haben nicht alle SchülerInnen und Eltern den gleichen Eindruck.

Vielleicht verhindert auch unser Harmoniebedürfnis, dass die Kritik einzelner VertreterInnen konstruktiv diskutiert werden kann.

Dies heißt doch aber nicht, dass eine Kritik unberechtigt und eventuell sogar richtig ist. Eine berechtigte Kritik nicht wahrnehmen zu wollen, ist in unsereren Augen eine unerträgliche Scheinheiligkeit, die nur fälschlicherweise zu der Annahme führt, es sei alles in Ordnung.

Vielmehr betreiben und befördern wir damit die Ausgrenzung von Minderheiten und das Ergebnis wird noch mehr Misstrauen sein.

Ist in einer offenen demokratischen Gruppe/Schule Ausgrenzung erstrebenswert?

Ist es nötig, dass kritische Eltern und Schüler Angst vor Repressalien haben müssen? (Aufgrund der gehäuften Äußerung dieser Ängste, gehen wir von einem sehr realen Hintergrund aus.)

Sind es nicht immer wiederkehrende Verhaltensmuster an dieser Schule, die sich durch Respektlosigkeiten und mangelnde Achtung im Umgang zwischen Eltern, Lehrern, SchülerInnen und der Schulleitung manifestiert haben?

Dass nicht jeder von uns einen solchen Umgang hinnimmt, sollten wir doch zu mindesten tolerieren.

Dass von uns in der 1. GEV vorgeschlagene Thema „Kommunikation zwischen der Schule und den Eltern“ zielte auf diese Problematik ab.

Wir wollen diese Schieflage einmal auf den Tagesplan bringen.

Leider haben wir dieses Thema auf der Tagesordnung zur 2. GEV dann nicht mehr wiedergefunden, obwohl es im Protokoll unter dem Titel „Kommunikation zwischen Eltern, Lehrer/innen Schüler/innen und untereinander“ aufgeführt wurde.

Wir fragen uns jetzt, ob es für die Streichung dieses Punktes Gründe gegeben hat.

Im letzten Jahr ging es um die Durchführung von Eltern/SchülerInnen-Fortbildungen zur Nutzung neuer Medien etc.. Hier hatten wir mehrere Angebote (Drogenkonsum, Psyche und Körper und Spielen, Chatten, Surfen) und das Interesse unserer Elternschaft zusammengetragen und mitgeteilt. Das ganze Thema wurde dann nach der dritten oder vierten GEV-Sitzung gar nicht mehr erwähnt. Bereits im letzten Jahr waren wir über dieses Hinweggehen verwundert und enttäuscht.

Solche Vorfälle sind einfach ärgerlich und hinterlassen einen Eindruck und fördern nicht gerade das gegenseitige Vertrauen.

Die Frage ist doch aber, wie stellt man das gegenseitige Vertrauen wieder her? Nach unserer Auffassung liegt der Grund, weshalb sich viele Eltern nicht oder nicht mehr für die Schule engagieren, in diesen Verhaltensweisen begründet.

Alles was jetzt gerade zu Tage befördert wurde, birgt doch aber eigentlich das wunderbare Potenzial, es zu bearbeiten und etwas besseres daraus zu machen.

Gegenseitige Schuldzuweisungen werden uns da nicht weiterhelfen, sondern unser gegenseitiges Fehlverhalten und Misstrauen weiter verfestigen.

Wir sehen durchaus, dass unsere hier aufgeführten Beispiele auch nicht zu einer Auflösung führen werden. Eher das Gegenteil wird der Fall sein, da sie wiederum Vorwürfe enthalten.

Wir wurden in der Vergangenheit aber immer wieder dazu aufgefordert, konkrete Hinweise zu Unstimmigkeiten und Meinungen zu liefern.

Wir sind aber der Auffassung, dass diese Konkretisierungen eigentlich niemandem helfen.

Sie tragen auch nicht dazu bei, die eigentlichen Probleme anzugehen und zu beseitigen, sondern sich immer nur mit den Symptomen zu beschäftigen.

Aus diesem Grunde wollen wir hier mitteilen, dass unser Vertrauen in die Schule und ihren Gremien stark erschüttert ist. Dennoch sind wir weiterhin an einer fairen und offenen Klärung der Meinungsverschiedenheiten auf allen Seiten interessiert.

Wir wünschen uns für die nächste GEV eine konstruktive, demokratische und respektvolle Sitzungsversammlung, die sich nicht scheut hinzusehen und vielleicht auch einmal die leisen, lauten, manchmal ungehobelten Stimmen aus den Kellern dieser Schule zu Wort kommen lässt.

Viele Eltern sind resigniert und bringen sich aus ganz persönlichen Gründen, Eindrücken und Erfahrungen nicht mehr in den Dialog ein. Aber unerträglich ist es, wenn hinter vorgehaltener Hand schlecht gesprochen und in der Öffentlichkeit dann zu allem Ja und Amen gesagt wird, weil man vielleicht Angst vor Repressionen hat.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mantey und Dieter Milbrandt

Der Förderverein für arbeitslose Jugendliche e.V. stellt sich vor

Bei der gestrigen Elternversammlung stellte eine Mitarbeiterin des Fördervereins für arbeitslose Jugendliche e.V. die Kooperation mit der Schule Grüner Campus Malchow vor. Im Rahmen des Berliner Programms vertiefte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler (BvBo), werden sich Mitarbeiter um das Thema Arbeit und Beruf mit unseren Kindern auseinandersetzen und auch den Eltern zur Verfügung stehen.

Der Verein wird von der Bundesagentur für Arbeit und der Senatsverwaltung finanziert und soll den SchülerInnen ab der 8. Klasse bei der Berufs- und Praktikumsfindung und der Berufsorientierung behilflich sein. Die SchülerInnen sollen individuelle Angebote und Hilfe zur Berufsfindung erhalten.

Ferner steht der Verein auch für die Findung von Praktikumsplätzen zur Verfügung. Der Verein hat Kooperationen mit Unternehmen und kann auch bei der Vermittlung von Praktikumsplätzen behilflich sein.

Wichtig ist, dass man sich persönlich mit seinem Anliegen meldet und seine Wünsche äußert.

Zudem wird es Unterrichtseinheiten geben, die sich mit dem Thema Arbeit und Beruf beschäftigen werden.

Die Kontaktadresse zum Verein lautet:

Berlin Lichtenberg

Ahrenshooper Str. 7
13051 Berlin
Tel: 030. 96 20 95 55
mail: network.ho@fvaj.de

Rollstuhlgerechter Zugang über den Aufzug, Ahrenshooper Str. 5

http://212.87.36.242/fvaj/

Siehe auch:

WAT: Lebenslauf & Bewerbung auf einem USB-Stick zum 25.11.14

 

 

Gespräch mit der Schulleitung – 10. Juli 2015

Wir, die Elternvertreter der Klasse 7c, eine Mutter eines Schülers,  Schulleitung (vertreten durch Herrn Barthl) des Grünen Campus Malchow und die Klassenlehrerin haben sich heute um 7.15 Uhr zu einem Gespräch zusammengesetzt.

Dieser Gesprächswunsch ergab sich aus einem Dialog zwischen den Elternvertretern und der Klassenlehrerin im Juni dieses Jahres, bei dem festgestellt wurde, dass einige Themen in das Hochheitsgebiet der Schulleitung gehören.

Wir haben uns auf dieses Gespräch vorbereitet und die für uns wichtigen und zu besprechenden Themen in Form eines Positionspapiers (s.u) zusammengefasst und vorgetragen.

Wir sind davon ausgegangen, dass die Schulleitung dem Gespräch aufgeschlossen gegenübersteht und sich darüber freut, mit uns in einen offenen Dialog zu treten, um die Situation der Schüler, Lehrer und Eltern zu verbessern.

Hier mussten wir feststellen, dass die Elternvertretung und die Schulleitung mit zwei vollkommen unterschiedlichen Erwartungen an das Gespräch herangegangen sind. Wir wurden darauf hingewiesen, dass sich die Schulleitung in dieser Zusammenkunft nicht als Ansprechpartner, sondern vielmehr nur als Zuhörer sieht. Diese Klarstellung führte bei uns zu einiger Irritation und Unstimmigkeit.

Dennoch ergab sich nach dem Vortrag des Positionspapiers ein Dialog und die Schulleitung stellte grundlegend fest, dass zwei Drittel der vorgetragenen Themen, nicht in den Aufgabenbereich der Schulleitung gehören. Es wurden folgende Punkte seitens der Schulleitung vorgetragen.

  1.  Sollten Konflikte, Unklarheiten und Fragen zwischen SchülerInnen/Eltern und LehrerInnen auftreten, ist der Kontakt und er Dialog mit den betreffenden LehrerInnen zu suchen. Dafür steht der postalische, telefonische, persönliche und elektronische Weg offen. Lässt sich über diesen Weg keine Klärung erreichen, ist die Klassenleitung mit einzubeziehen.
  2. Es gibt keine Sonderregelungen für SchülerInnen, die ihr Handy im Unterricht benutzen. Eingezogene Handys müssen bei der Schulleitung/Sekretariat  von den Eltern abgeholt werden.
  3. Auch der Umgang mit Schulschwänzern ist klar geregelt. Hier finden auch viele Maßnahmen statt, die nicht immer von der Elternschaft wahrgenommen werden können.
  4. Die Klasse 7c mag zwar einige Schwierigkeiten haben. Rauchen und das Ritzen tauchen aber immer wieder mal auf und die Klasse 7c stellt hier keine Besonderheit dar.
  5. Dass sich Schüler respekt- und verständnislos gegenüber LehrerInnen und der Schule verhalten, hängt z.T. auch mit dem Elternhaus zusammen. Es sollte darauf geachtet werden, dass kein negatives Bild der Schule durch die Eltern auf die Kinder übertragen wird.
  6. Intransparenz des Curriculums ist nicht vorhanden, da der Rahmenlehrplan festgelegt und einsehbar ist. Nur 30% der Unterrichtsinhalte liegen im Ermessen der LehrerIn.
  7. Dass die Schwierigkeiten der Klasse 7c aus der Grundsschule herrühren könnten, sieht die Schulleitung anders. Vielmehr haben die Kinder aus der Sicht der Schulleitung in dieser Zeit unheimlich viel gelernt.
  8. Die Schulleitung wies darauf hin, dass die Klassenleitung zum Thema Klassenklima eine Lehrerkonferenz einberufen könnte/sollte.
  9. Kritik und Unstimmigkeiten könnten auch in Form einer Evaluatiion erfolgen. Die Ergebnisse werden dann natürlich auch wahrgenommen und einbezogen.
  10. Es sollte mehr auf das Positive geschaut werden und mehr gelobt als kritisiert werden.

In dem Gespräch wurde von Seiten der Schulleitung immer wieder darauf hingewiesen, die Kritik zu konkretisieren. Hierbei wurden exemplarisch einige Themen angesprochen.

  1. Vorgaben zu Hausaufgaben und Vorträgen
    Hier wurden einige Beispiele vorgetragen. Wir wurden darauf hingewiesen, dass dies immer mit den betreffenden LehreInnen zu erörtern ist. Wir haben ein Recht auf Auskunft.
  2. Respekt gegenüber Schülern am Beispiel der Petition
    Die Schulleitung ist der Auffassung, dass sie vollkommen adäquat auf die Petition reagiert hat. Die Schulsprecher haben mit der Schulleitung ein Gespräch darüber geführt und diese hätten alle Informationen dazu in den Klassenrat einbringen können.

Positionspapier

Berlin, 10. Juli 2015

Allgemeine Elternbeteiligung am Grünen Campus Malchow

Wir wünschen uns eine offene und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, als eine grundlegende Voraussetzung für schulischen Erfolg.
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Ihr Kind stärken, damit es mit Freude und Spaß lernt und wir die Basis für eine erfolgreiche Lern- und Persönlichkeitsentwicklung Ihres Kindes schaffen. Wir wollen Ihnen transparent machen, was in der Schule geschieht und Sie immer wieder zur Mitgestaltung der schulischen Arbeit einladen. (Zitiert nach: Elterninformation zum Start – SEK I 2014 Klasse 7, S. 14)

Durch folgende Punkte sehen wir die „Beschulbarkeit“ der Klasse 7c für das nächste Schuljahr in Gefahr.

  1. Lautstärke in der Klasse und Arbeitsverhalten der Schüler
  2. Respekt gegenüber Schülern und Lehrern. Wie geht man miteinander um. Was wird voneinander erwartet (z.B. Umgang mit dem  Handyverbot, Petition, Kontrolle durch Mitschüler)
  3. Intransparenz der Lehrinhalte (Curriculum). Die Anforderungen an die Schüler sind teilweise unklar. Rahmenbedingungen (Vorgaben zu Hausaufgaben und Vorträgen).
  4. Beschulbarkeit der Klasse, wenn Schüler den Klassenraum verlassen (Aufsichtspflicht, Konsequenzen und Handlungsvorgaben)
  5. Umgang mit Schulschwänzern (Sanktionsmöglichkeiten der Schule)
  6. Wer leitet den Unterricht, der ausfällt?
  7. Ritzen und wie geht es den Kindern, die sich damit auseinander setzen müssen.
  8. Bei etlichen Kindern und Eltern hat sich Enttäuschung breit gemacht und die anfängliche Euphorie hat sich in einer Form von Resignation und unausgesprochenem Unmut gewandelt.

Viele der hier aufgeführten Probleme haben unserer Meinung nach ihren Ursprung in der Grundschule. Die Schüler haben dort zwar gelernt, wie man unter einer strengen, unfairen und zum Teil aggressiven Führung funktioniert, aber nicht wie man damit umgeht, wenn man Verantwortung für sein eigenes Handeln übernehmen darf. Wir denken, dass Frau S. hier ganz andere Impulse gegeben hat und die Kinder teilweise mit einem respektvollen und wertschätzenden Umgang noch nicht so viel anfangen können. Hinweise und Beschwerden bezüglich des Unterrichtsstils in der Grundschule wurden von der Schulleitung weitestgehend ignoriert. Dennoch glauben wir, dass die Schüler hier doch einiges mehr an Orientierungshilfen benötigen als Klassen, die sich neu zusammengesetzt haben und auch nicht diesen „Erfahrungsschatz“ sammeln mussten.

Unsere Zielvorstellung

Schule soll Schülern und Lehrern Spaß machen und motivieren, die Welt entdecken zu können. Dafür sind alle Beteiligten verantwortlich. Es müssen aber Rahmenbedingungen und Vorgaben erarbeitet werden, die ein gutes Klima zwischen Schülern, Lehrern und Eltern schaffen. Vertrauen statt Misstrauen. Achtung und Toleranz. Dies geht aber nur, wenn sich die Beteiligten über diese Dinge Klarheit verschaffen.

Erwartungen an die Schulleitung

Es entstand bei uns Eltern der Eindruck, dass die Lehrer, Schüler, Eltern und auch die Schulleitung teilweise nicht besonders gut miteinander kooperieren. Nicht miteinander reden, Dinge unter den Tisch gefallen sind. Wir wünschen uns für das nächste Schuljahr, dass sich die Kooperationsbereitschaft auf allen Seiten verbessert. Unmut und Respektlosigkeiten sollten nicht verstärkt, sondern abgebaut werden.

Unserer Meinung nach hat die Schulleitung die Aufgabe, die Rahmenbedingungen für den Umgang und das Verhalten in der Schule festzulegen. Dies sind manchmal klare Anforderungen und Verbote. Manchmal aber auch Umgangsformen und ein  Verhaltenscodex, der von allen Beteiligten eingehalten werden muss. Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer, Eltern und die Schulleitung. Dies möchten wir im Hinblick auf die Probleme der Klasse 7c, aber auch der ganzen Schule bei der Schulleitung einfordern.

Unterstützung für den Malchower Grashüpfer e.V.

Liebe Schulerinnen und Schüler,
liebe Eltern,

bei der letzten Gesamtelternversammlung am 14.04. hat der Schuldirektor noch einmal deutlich gemacht, dass die Schule ohne Grashüpfer e.V. und entsprechende Sponsoren nicht so wie bisher weiter arbeiten könne und dass für die Finanzierung mehr Eltern Mitglied werden müssten. Dies sei auch deshalb wichtig, da Sponsoren auch auf die Mitgliederzahlen schauen, wenn sie einen Sponsorenvertrag machen. Derzeit seien nur 45% aller Familien (pro Kind -> ein Mitglied) zu verzeichnen und damit der Verein wirklich überleben kann, wären 100% notwendig.

Bei der Versammlung wurde dann viel darüber diskutiert, wie mehr Eltern dazu bewegt werden können, in den Verein einzutreten.

Ich habe mich dann dazu bekannt, dass unsere Familie noch nicht Mitglied sei und erntete erstaunte und zum Teil empörte Gesichter und man fragte sich oder mich, wie dies denn überhaupt sein kann. Mich irritierte diese Frage, denn immerhin sind wir nicht die einzigen Eltern, die noch nicht in den Verein eingetreten sind.

Mittlerweile habe ich mein Beitrittsformular ausgefüllt und bin ab April Mitglied im Grashüpfer e.V.. Da ich nun demnächst zu den Mitgliedern gehöre frage ich mich dennoch, warum sind 55% der Eltern nicht in den Verein eingetreten. Die Beitrittserklärung auszufüllen und pro Jahr 24 Euro für eine rundum gute Sache auszugeben, dürfte keinem von uns schwer fallen.

Oder doch? Ich denke, dass die Schule und der Grashüpfer e.V. auch dazu beitragen, dass Eltern oder auch Anwohner den Verein nicht unterstützen. Ich kann mir vorstellen, dass viele von euch/Ihnen einen Grund dafür haben, weshalb sie noch nicht Mitglied geworden sind. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie/du Ihre/deine Gedanken dazu hier aufschreibt. Vielleicht können wir dann gemeinsam die Hinderungsgründe aus dem Weg räumen.

Falls es eigentlich keine Gründe gibt und Sie eigentlich immer in den Verein eintreten wollten, dann schauen Sie doch mal auf die Internetseite der Grashüpfer:

www.malchower-grashuepfer.de

oder füllen gleich die Beitrittserklärung aus.

Vielen Dank für die Diskussion, die Unterstützung und das Interesse.

Christian Mantey

Bitte beteiligt euch an der Diskussion. Die Kommentare können anonym abgegeben werden. Ein Name oder eine E-Mailadresse muss nicht hinterlassen werden.

Themen des Elternstammtisches vom 6. Mai 2015

1. Ritzen und wie wir damit umgehen können. Wir würden das Thema auch gern beim nächsten Elternabend ansprechen und vielleicht professionelle Hilfe einbeziehen wollen. Das Ritzen ist bereits in der 5. Klassenstufe aufgetreten und damals ist es auch nicht thematisiert worden. Wir gehen aber auch davon aus, dass es in der achten Klassenstufe noch nicht vorbei sein. Eingen SchülerInnen fällt der Umgang mit dem Ritzen auch schwer und machen sich Gedanken (Sorgen) über das Verhalten ihrer MitschülerInnen.

2. Hausaufgaben und Referate. Welche Anforderungen werden an die Kinder und welche Materialien werden zur Verfügung gestellt? Was wird an Handwerkzeug verlangt und was wird vermittelt? etc. Es wird auch als ungerecht empfunden, dass SchülerInnen, die keine Eltern haben, die immer mal wieder mithelfen, nicht die gleichen Chancen und Voraussetzungen haben.

3. Klassenrat. Es ist bei einigen von uns der Eindruck entstanden, dass nicht alle angesprochenen Themen auch Gehör bekommen und besprochen werden.

4. Die Petition und der allgemeine Umgang, wie die Schüler und Eltern sich in die Schule einbringen sollen und dürfen.

5. Der Grashüpfer e.V.. In jedem Fall ist der Verein eine unterstützenswerte Sache. Etliche Eltern sind im Verein, aber sehen gar nicht mehr ein, sich an Aktionen zu beteiligen, weil die Atmosphäre oftmals schlecht gewesen ist und auch das Gefühl des Miteinanders nicht so recht aufkommen wollte. An dem Vereinsthema zeigen sich aber auch die Strukturen dieser Schule, die von außen einen so offenen und engagierten Eindruck macht, aber intern auch nicht besonders demokratischer oder ökologischer ist als andere Schulen. Hier wurden bei vielen Schülern und auch Eltern Erwartungen geweckt, die nicht erfüllt worden sind und die zu Frustrationen und Enttäuschungen geführt haben. Andere sehen in dieser Schule eine ganz normale Schule, die in der Nähe ist und deshalb ausgewählt wurde.